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Das böses Erwachen für gesetzlich Versicherten begann am 1.1.2009
Ab 1.1.2009 erleben viele gesetzlich Krankenversicherte einen Schock, wenn sie ihren Lohnzettel erhalten werden. Mehrbeiträge für die Krankenversicherung von 50 € und mehr schlagen zu Buche. Da gilt es dagegenzuhalten. Aber wie?
Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse werden sich spätestens nach dem 1.1.2009 fragen:
Wie kann ich jetzt noch Beiträge einsparen?
Besonders hart trifft es die Versicherten von bislang preiswerten Betriebskrankenkassen.
Wie z.B.:
- BiG Die Direktkrankenkasse
- BKK Gildemeister Seidensticker
- BKK Dr.Oetker
- BKK Pfaff
Seit Einführung des Gesundheitsfonds ist es mit günstigen Beiträgen vorbei, denn nun werden stets 15,5% Beitragssatz fällig. Den Versicherten trifft es dabei mit 8,2 % den Arbeitgeber mit 7,3 %
Wer bislang bei einer Krankenkasse Mitglied war, die einen höheren Beitragsatz hatte als 15,5%, für den wird es vorerst sogar erst einmal billiger. Leider trifft dies nur für Versicherte der AOKen Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Berlin (15,8%) und ktp BKK (15,6%) zu.
Doch schon bald werden die Beiträge weiter steigen. Warum? Selbst die Verbände der Krankenkassen haben von der Regierung einen Beitragssatz von 15,8% gefordert. Doch die Politiker haben sich für eine Lösung entscheiden, die sich in der Öffentlichkeit gut verkaufen lässt. Als „Stillhaltepämie“ wurde zusätzlich der Beitragssatz der Arbeitslosenversicherung um 0,5% abgesenkt. Vor einer solchen kurssichtige Entscheidung haben Experten schon vor Monaten gewarnt. Sie hatten recht, denn Die Arbeitslosenversicherung muss jetzt schon die Reserven angreifen.
Kritiker weisen darauf hin, dass der „tatsächliche Beitragssatz“ schon bei 20% liegt. Das stimmt, wenn man den Bundeszuschuss zur Krankenversicherung von 4 Mrd. Euro mitberücksichtigt. Dieser Zuschuß soll in den nächsten Jahren auf 14 Mrd. Euro ansteigen. Schon darin ist ersichtlich wie der Krankenkassenbeitragssatz „optisch frisiert“ wird.
Was bedeutet das für Sie?
- rechnen sie mit steigenden Beiträgen
- rechnen sie mit weiteren Leistungseinschränkungen
Gibt es denn eine Alternative?
- Bonstarife
- Wahltarife mit Selbstbeteiligung
Was kann ich sonst noch tun?
Gerade beim Zahnarzt geht es oft um höhere Rechnungsbeträge. Umfangreich Zuzahlungen sind vom Patienten zu leisten, wenn er eine zeitgemäße Zahnversorgung bekommen will. Die gesetzliche Krankenversicherung leistet nur die sogenannte Regelversorgung.
Es gibt schon Online Vergleichportale, mit denen Sie sich unverbindlich ein Alternativangebot einholen können.
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